Dienstag, 27. April 2010 | 20 Uhr | UJZ Kornstraße
Lohnarbeit ist der zentrale Zugang zur gesellschaftlichen Teil habe und Partizipation– das ist zuletzt durch die Debatte über römische Dekadenz von Hartz 4-Empfänger_innen wieder deutlich geworden. Doch was hat es mit der Arbeit in einer kapitalistischen Gesellschaft auf sich und wodurch unterscheidet sie sich von dem reinen Vorgang der Bearbeitung der Natur? In dem Vortrag wird der Referent der Autonomen Antifa [f] die Lohnarbeit als gesellschaftliche Tätigkeit kritisiert, die nicht im Interesse der Menschen, sondern im Interesse der Wertschöpfung steht – eine Produktion, die nicht nach den Bedürfnissen der Menschen sondern nach den Bedürfnissen der kapitalistischen Akkumulation organisiert ist.